Wilde Esel der Karpaz-Halbinsel
Karpaz-Halbinsel, rund um Dipkarpaz (İskele), Dipkarpaz
Auf der langgestreckten Karpaz-Halbinsel (dem „Panhandle" im Nordosten) leben hunderte wilde Esel frei in der Natur – das tierische Wahrzeichen der Region. Auf dem Weg Richtung Dipkarpaz (Rizokarpaso), zum Kloster Apostolos Andreas und zum Golden Beach begegnet man ihnen fast überall: am Straßenrand, zwischen den Feldern, oft in kleinen Gruppen mit Fohlen.



WOHER SIE KOMMEN
Früher waren Esel die wichtigsten Arbeitstiere der Bauern. Als sich die Landwirtschaft änderte, wurden viele freigelassen – seither leben sie verwildert auf der Halbinsel und stehen heute unter Schutz (Karpaz-Nationalpark).
WORAUF ZU ACHTEN IST
• Bitte nicht füttern: Menschliches Essen schadet den Tieren, macht sie zudringlich und lockt sie auf die Straße. • Langsam und vorsichtig fahren – die Esel stehen oft mitten auf der Fahrbahn, besonders in der Dämmerung. • Es sind wilde Tiere: Abstand halten und sie nicht bedrängen. • Am schönsten in den Morgen- und Abendstunden, wenn es kühler ist.
ANFAHRT
Tief im Osten, rund um Dipkarpaz. Von Girne ist es eine weite, aber lohnende Tagestour – gut mit Golden Beach und dem Kloster Apostolos Andreas zu verbinden. Angaben ohne Gewähr.