Varosha / Kapalı Maraş
Kapalı Maraş, Gazimağusa, Gazimağusa
Varosha (griechisch Βαρώσια, türkisch Kapalı Maraş) ist ein Strandviertel von Gazimağusa (Famagusta) an der Südostküste. In den 1970er-Jahren war es eines der mondänsten Urlaubsziele des Mittelmeers – moderne Hochhaus-Hotels direkt am kilometerlangen Sandstrand, beliebt bei internationalen Gästen. Nach den Ereignissen von 1974 wurde das Viertel verlassen und jahrzehntelang abgesperrt; die Zeit blieb dort gleichsam stehen. So entstand die weithin bekannte „Geisterstadt“.






Seit Oktober 2020 ist ein Teil des Gebiets – ein Strandabschnitt und einige Straßen – wieder für Besucher geöffnet. Man kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad an den verlassenen Hotels, verblassten Schildern und leeren Gebäuden entlanggehen; der lange Sandstrand ist frei zugänglich.
GUT ZU WISSEN
• Lage: Strandviertel von Gazimağusa (Famagusta), Südostküste. • Grenznähe: Famagusta liegt praktisch direkt an der Grenze zum Süden der Insel. Wer ein Schengen-Visum, einen europäischen Pass oder eine andere anerkannte Berechtigung besitzt, kann den Ausflug mit einem Abstecher in den griechischen (südlichen) Teil Zyperns verbinden – ein Grenzübergang liegt in der Nähe. • Zugang: seit Oktober 2020 teilweise geöffnet (Strand + ausgewählte Straßen); übrige Bereiche bleiben gesperrt. • Vor Ort: zu Fuß oder per Rad, markierte Wege. Gesperrte Bereiche nicht betreten; Sperranlagen/Militärposten nicht fotografieren (Hinweisschilder beachten). • Mitnehmen: Wasser und Sonnenschutz – kaum Schatten. • Ein Ort mit bewegter Geschichte – bitte respektvoll verhalten. Hinweis: Varosha ist ein historisch und politisch sensibler Ort; wir stellen ihn rein sachlich und wertfrei dar. Zugangs- und Öffnungsregeln können sich ändern – bitte die aktuelle Lage vor Ort beachten. Alle Angaben ohne Gewähr. Bildnachweis: Fotos Zairon (CC BY-SA 4.0), Andrew Milligan sumo (CC BY 2.0), TomasNY (CC BY-SA 3.0), Ballantyne108 (CC BY-SA 3.0) – alle über Wikimedia Commons.